... Hirnforschung und Pisa...
Außerdem fand ich die Zeitschriften: "Info3, Anthroposophie heute: Das Gehirn macht uns unfrei, Hirnforschung und Willensfreiheit zusammendenken", welche ich nicht gekauft hätte, wären da nicht folgende Artikel:
"Legen uns Verschaltungen fest? Nach Ansicht des prominenten Hirnforschers Wolf Singer ist der Begriff der Freiheit nicht mehr sinnvoll anwendbar.... Unser Beitrag hinterfragt die Gültigkeit jener Projektionen der Hirnforschung und bringt dabei eine erstaunliche Aktualität der Philosophie Rudolf Steiners zu Tage." (S.8) (Mir kommt in den Sinn: "Neurowissenschaften" sind ganz schön "modern"!)
Ein Portrait von Detlef Linke: "Ein Hirnforscher, der den Menschen im Blick behält" und ein Interview mit ihm: "Jede Aussage ist eine Abtrennung aus dem Unendlichen".
Ich hoffe, dass sich die Gruppe "Identität" auch ein bisschen mit dem Thema 'Willensforschung' außerhalb der Textvorgabe beschäftigt hat, da die Begriffe "Ich" und "Wille" zusammengehören...
Aus der Zeitschrift Spektrum klingt der Artikel interessant: "Die Revolution der Neurowissenschaften, Die Gehirnforschung erschließt den Kosmos in uns. Heute beobachten Experten das Denkorgan auch bei der Arbeit."
Interessantes zur Pisastudie
Aus:
WDR-de
"'Man vergleicht Äpfel mit Birnen'
Das schlechte Abschneiden deutscher Schüler im internationalen Vergleich "PISA" ist für Erziehungswissenschaftler Peter Struck nicht sehr aussagekräftig. Schulsysteme verschiedener Länder und Kulturkreise könnten nicht miteinander verglichen werden, betont der Professor der Universität Hamburg. "Man vergleicht Äpfel mit Birnen". Außerdem sei das Schulsystem ein Netzwerk, das nicht in eine Rangordnung gepresst werden könne. ....
Erziehungswissenschaftler Peter Struck wies darauf hin, dass es in Japan und Korea "strenge Paukschulen" gebe, deren autoritäre Methoden nicht mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar wären. In Japan und Südkorea herrsche weltweit die höchte Selbstmordrate bei Schülern. Zurückzuführen sei dies auf das harte Schulsystem aber auch auf den elterlichen Leistungsdrill. An der PISA-Studie kritisiert er, dass sie Fähigkeiten wie Wissen, Rechtschreibung und Rechnen, nicht aber Selbständigkeit, Kreativität und Vielfältigkeit der Schüler mit einbezieht...."
Im Hinblick auf unsere Broschüre sollten wir diese Aspekte nicht unbrücksichtigt lassen! Vgl. auch dazu meine Beschreibung zur Diskussion unter "Texte"!
Die Frage an unsere Broschüre-Pisa-experten lautet: Welche Lösungen und Vorschläge habt ihr nach eurer Auseinandersetzung? Welchen Stellenwert haben die Themen der anderen Gruppen für eine Verbesserung des Unterrichts und der Ergebnisse?
Aus (einer) Lehrersicht zeigt sich das so:
Chat mit Lehrerpräsident Josef Kraus Dez. 2004
Und auch ein Kritiklink:
Gründe gegen Tests
....und unter dem Stichwort
Debakel